
Der neue «Familiennamenatlas der Deutschschweiz» zeigt, was Familiennamen über Dialekte, frühere Berufe, Wohnorte und Wanderungsbewegungen verraten. Das dreibändige Werk entstand im Rahmen eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts an der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Dr. Luise Kempf. Es untersucht Familiennamen erstmals umfassend sprachgeografisch und über mehrere Zeitstufen hinweg. Über 500 kommentierte Karten machen die regionale Vielfalt, die historische Entwicklung und die Spuren von Sprachkontakt und Migration sichtbar.
Die drei Bände sind Open Access unter dem folgenden Link verfügbar: https://elibrary.narr.digital/book/10.24053/9783381145126